Endlich ist es soweit und ihr habt euren Termin in einem Brautmodegeschäft auf den ihr euch schon so lange freut. Damit ihr am Tag der Anprobe auch Bestens vorbereitet seid habe ich ein paar Anregungen für euch, die euch sicherlich bei der Qual der Wahl helfen werden.

Bei jeder von euch geht es darum, das perfekte Brautkleid zu finden. Ob ihr wie Viele bereits als kleines Mädchen von diesem besonderen Kleid geträumt habt oder ihr es lieber auf euch zukommen lassen wollt, spielt an diesem wunderschönen Tag keinerlei Rolle. Denn ihr alle habt Eins gemeinsam. Ihr kommt nicht um die Suche nach eurem Hochzeitskleid herum. Diese Herausforderung könnt ihr mit den nachfolgenden Anregungen vielleicht einfacher überwinden.

Der Beginn der Brautkleidsuche

Beginnt am besten ein Jahr vor eurer Hochzeit bereits damit euch Gedanken darüber zu machen wie euer Kleid aussehen soll. Es gibt so viele verschiedene Schnitte, Stoffe und Stile, dass man schnell den Überblick verliert. Daher holt euch Inspirationen und haltet Ausschau nach eurem perfekten Brautkleid. Bei einem maßgeschneiderten Kleid solltet ihr mindestens ein halbes Jahr vorher zur ersten Anprobe erscheinen, damit die Schneiderin Step by Step euer Traumkleid so umsetzten kann, dass ihr euch an eurem Hochzeitstag pudelwohl in eurem Kleid fühlt. Bei einem Kleid von der Stange reichen oftmals auch ein paar Monate bis zu einem halben Jahr aus, denn hier müssen nur eventuelle kleinere Änderungen vorgenommen werden.

Euer Beratungstermin

Die individuelle Beratung sowie die Anprobe können mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Meist sprechen wir von 1 bis 2 Stunden. Da man aber nie weiß wie sich der Termin entwickelt und wie emotional dieser Tag für euch wird, behaltet immer im Hinterkopf, dass es sich auch um eine längere Zeit handeln kann. Ihr sollt euch beim Kleiderkauf wohlfühlen, genügend Zeit mitbringen und selbstverständlich auch das ein oder andere Kleid anprobieren.

Damit ihr euch nicht all zu sehr auf euren Wunschstil beschränkt, lasst euch von der Verkäuferin beraten. In einem guten Brautmodegeschäft habt ihr immer die Sicherheit eine wundervolle Beratung zu bekommen und findet vielleicht so einen Stil der perfekt zu euch passt und von dem ihr gar nicht erwartet habt, dass ihr in diesem Kleid atemberaubend ausseht.

Die Kosten bei eurer Anprobe

Euer Brautkleid ist selbstverständlich eines der wichtigsten Elemente eurer Hochzeit. Ihr solltet dabei allerdings beachten, dass ihr nicht euer Budgut sprengt. Ein Brautkleid nimmt in der Regel nur einen Bruchteil des Gesamtbudgets ein, wenn man von einer normalen Hochzeit spricht. Durchschnittlich kostet ein Brautkleid zwischen 500 € bis 2.500 €. Dabei entscheidet meist der Stoff und die Qualität über den Preis. Als kleine Hilfe. Spitze ist eines der teuersten Stoffe für ein Brautkleid. Wenn ihr euch also Spitze wünscht, aber nicht all zu viel Geld ausgeben wollt, wählt ein Kleid in dem Spitze enthalten ist, das aber nicht völlig aus Spitze besteht. Bedenkt, dass Änderungen an eurem Kleid meistens von einer Schneiderin extra berechnet werden und ihr somit weitere Kosten habt.

Das Make up bei eurer Anprobe

Bei der Anprobe eures Brautkleides ist es immer eine gute Idee, komplett ungeschminkt zu sein. Eure Tagescreme ist hierbei kein Problem, denn diese kann nicht abfärben. Schade sind immer versehentliche Flecken auf den Brautkleidern. Die meisten Brautmodegeschäfte verwenden jedoch immer ein Tuch, dass sie der Braut über das Gesicht legen, um diese zu vermeiden. Dennoch kann es passieren, dass Make up auf den Kleidern landet. Dies ist für euch selber, aber auch für alle anderen Bräute und die Verkäuferin nicht schön. Denn die Kleider sind teuer und müssen nach dem Termin gereinigt werden. Also je weniger Make up ihr tragt, umso sicherer könnt ihr euch sein, dass Flecken auf dem Kleid ausbleiben.

Die Schuhe bei eurer Anprobe

Überlegt euch einige Zeit vor eurem Termin, wie hoch eure Schuhe bei eurer Hochzeit sein sollen. Denkt dabei immer daran, dass ihr den ganzen Tag auf ihnen laufen möchtet. Nehmt zur Anprobe Schuhe mit, die eurer Wunschhöhe entsprechen und zieht sie am besten erst im Brautmodegeschäft an. Mit der richtigen Absatzhöhe seht ihr bei der Anprobe, wie die Brautkleider fallen und ob eine eventuelle Kürzung des Saums vorgenommen werden muss. Euer Schuh wird euch zudem strecken. Wenn ihr also mit einem Brautkleid aus der Kabine treten, wird das Kleid mit hohen Schuhen eine völlig andere Wirkung auf euch haben als ohne Absatz.

Die Unterwäsche bei eurer Anprobe

Egal ob BH, Slip oder Strumpfhose. Hautfarbe sollte es sein. Damit sorgt ihr dafür, dass unter eurem Kleid keine Unterwäsche hervorblitzt. Am Besten nehmt ihr einen BH mit abnehmbaren Trägern, falls ihr ein trägerloses Kleid anprobieren möchtet. Für die, die unbedingt ein rückenfreies Kleid anprobieren möchten ist ein Klebe – BH eine wundervolle Idee. Bei vielen Kleidern benötigt man aber auch gar keinen BH, da in dem Kleid bereits ein Bustier eingearbeitet ist.

Eure Begleitung bei der Anprobe

Das überwältigende Gefühl, dass ihr bekommen werdet, wenn ihr euch das erste Mal mit einem Brautkleid im Spiegel seht, kann euch niemand nehmen. Schwer wird es allerdings sich eine objektive Meinung zu dem Kleid zu machen. Daher es ist sehr wichtig, eine Begleitung mit zu eurem Termin zu nehmen, die diese Position übernimmt. Wenn ihr euch für zu viele Begleiter entscheidet liegt das Problem also auf der Hand. Die vielen verschiedenen Meinungen werden euch verwirren und ihr möchtet jeden eurer Begleiter gerecht werden. Entscheidet euch lieber nur für eine oder maximal für drei Personen. Überlegt euch, wer euch eine ehrliche Meinung gibt und dabei nicht zu sehr auf seine Wünsche, sondern auf deine achtet.

Was es noch zu sagen gibt

Jetzt liegt es an euch, euren Termin in einem Brautmodegeschäft so gut es geht in Erinnerung zu behalten. Um euch dies etwas leichter zu machen, haltet euch an folgende Richtlinien.

Macht euch Notizen, um jedes Brautkleid das ihr anhattet festzuhalten. Als kleiner Tipp: Fragt die Verkäuferin, ob die Möglichkeit besteht Erinnerungsbilder zu machen. So könnt ihr die Kleider besser auseinander halten und habt nach der aufregenden Anprobe noch einmal die Kleider vor Augen.

Passt bei eurem Termin immer darauf auf, dass ihr euch nicht bequatschen lasst. Egal, ob von eurer Begleitung oder der Verkäuferin. Sobald ihr euch zu einem Kleid drängen lasst, für das euer Herz gar nicht schlägt, wird man dies spätestens bei eurer Hochzeit merken. Lasst euch nicht von unnötigen und falschen Aussagen beeindrucken. Sobald ihr euch in der Beratung nicht mehr wohlfühlt, beendet diese einfach. Dieser Tag soll in der Vorbereitungszeit etwas Besonderes sein.

Ganz klar. Ihr wollt euch in eurem Brautkleid den ganzen Tag wohlfühlen. Also achtet beim Kleiderkauf darauf, dass ihr genügend Bewegungsfreiheit habt. Stellt euch nicht nur vor den Spiegel, sondern schaut wie das Kleid auf euch wirkt, wenn ihr damit im Raum spaziert und probiert den ein oder anderen Tanzschritt aus. Wer möchte nicht genügend Beinfreiheit haben und in vollen Zügen seinen geliebten Mann umarmen können. In kleinen Schritten voranzuschreiten, aus Angst man würde hinfallen oder das Kleid zerreißen ist definitiv die falsche Variante.

Kauft euer Kleid niemals zu eng. Es ist keine gute Idee, ein Kleid in einer kleineren Größe zu kaufen mit der Hoffnung, dass man durch eine Blitzdiät ein Wunder bewirken kann. Sich in sein Brautkleid quetschen zu müssen ist eine der schlimmsten Ideen. Enger machen lassen könnt ihr euer Kleid immer noch,  falls ihr in gesunden Maßen noch bis zu eurem großen Tag abnehmt.

Der absolute Entscheidungstipp

Stellt euch eure Hochzeitsfeier vor. Bevor ihr euch für ein falsches Kleid entscheidet, haltet einen Moment inne und überlegt euch wie ihr euch eure Hochzeitsfotos vorstellt. Diese Bilder bleiben ein Leben lang. Also schlaft lieber eine Nacht über eure Entscheidung und probiert das Kleid ein zweites Mal an. Wenn ihr es dann immer noch so umwerfend findet wie beim ersten Mal, dann könnt ihr euch sicher sein, dass ihr euer Traumkleid gefunden habt.

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